Beschleunigen Sie Ihren Pigmentaustausch!

Die Lieferketten sind in den letzten drei Jahren in zunehmendem Maße langsamer und unzuverlässiger geworden. Mehrere globale Ereignisse haben teilweise zum vollständigen Erliegen oder zu stark verlängerten Seetransporten von Lieferungen aus Asien geführt. Die Kosten für Containertransport sind dramatisch angestiegen und die Kapazitäten sind stark begrenzt. Auch die Ladekapazitäten der Häfen sind ein limitierender Faktor.

Daher verwundert es nicht, dass die Suche nach alternativen Rohstoffen in vielen Unternehmen der Lackbranche zu einem Dauerbrenner geworden ist. Der Aufwand, der dafür auf konventionellem Weg betrieben wird, belastet die Mitarbeiter in den Unternehmen erheblich. Am Beispiel alternativer Pigmente möchten wir verdeutlichen, wie die Flüssigfarbmessung diesen Prozess unterstützen und beschleunigen kann. Insgesamt ist der Aufwand dann reduziert, so dass das Labor- und Produktionspersonal entlastet wird.

Dabei hat die Flüssiglackfarbmessung mit dem LCM-Mono (Einwinkelgerät mit 45°:0°-Geometrie) oder dem LCM-Gonio (3-Winkelgerät mit 15°/45°/75°-Geometrie) erhebliche Vorteile, weil sie im Labor und im Produktionsprozess sehr früh eingesetzt werden kann und zuverlässige Ergebnisse liefert. Die für eine Messung benötigte Materialmenge beträgt ca. 30 ml und kann daher einfach für ein Screening mit Labordispergiermethoden erzeugt werden.

Es ist für einen Vergleich verschiedener Pigmenttypen zum Beispiel möglich, Labordispergierungen in einem Glas mit Perlen und einem Laborshaker (zum Beispiel Olbrich rm501sps) durchgeführt werden. Die daraus gewonnenen Pasten entsprechen nicht genau den Dispergierungen aus einer Perlmühle. Bei gleichbleibender Vorgehensweise sind die Werte aber gut vergleichbar. Die gewonnene Menge ist ausreichend für eine Volltonmessung und eine Farbstärkebestimmung.

Mit der Labormethode kann ein schnelles Screening verschiedener Pigmentalternativen durchgeführt werden. Dadurch kann die Auswahl der Kandidaten schon erheblich eingeschränkt werden. Für die weiteren Schritte kann schon in der Vordispergierung in der Produktion begonnen werden, das Verhalten des Pigmentes unter Produktionsbedingungen kennen zu lernen. So können sehr frühzeitig, durch Anpassung der Verarbeitungsparameter oder der Rezeptbestandteile ein Alternativpigmente im Farbort und in der Farbstärke an das Originalpigment angepasst werden.

„Wir haben keine Zeit, uns mit der Methode auseinanderzusetzen!“. Dieses Argument ist häufig der Anlass mit dem etablierten Vorgehen fortzufahren, obwohl der Arbeitsaufwand sehr viel höher ist. Insbesondere bei vergleichenden Messungen, wie bei der Suche nach einem Austauschpigment kann die Flüssiglackfarbmessung ein sehr schnelles und effizientes Mittel sein, um die Herausforderungen besser zu meistern.

Eine Messung benötigt nur 3 bis 4 Minuten. Die für den Test benötigte Materialmenge beträgt ca. 30 ml. Die Ergebnisse mit Q-Chain® LCM sind sehr reproduzierbar und in vielen Fällen korrelieren die Farbstärkewerte besser mit der Pigmentkonzentration. So können Sie Ihre Bemühungen beschleunigen, die Prozesse in Ihrem Unternehmen mit alternativen Pigmenten stabiler zu gestalten.

Sei wollen mehr wissen? Kontaktieren Sie uns jetzt!

Bestimmen Sie die richtige Farbstärke?

Es gibt eine ganze Reihe Methoden Farbstärken von Pigmentzubereitungen zu bestimmen. Eines haben alle Methoden gemeinsam: Die Farbstärke kann nur in einer definierten Abmischung mit Weiss bestimmt werden. Das ergibt sich aus der Theorie von Kubelka-Munk.

Es gibt dabei unterschiedliche Vorgehensweisen, aber auch verschieden Algorithmen zur Berechnung, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können – mit fatalen Folgen bei der Weiterverarbeitung der Pigmentzubereitungen. Da die Farbstärke die Färbewirkung einer Paste beschreibt, korreliert sie mit der Konzentration des Pigmentes. Die Farbstärke ist also eine Stellvertretergröße für die Pigmentkonzentration im verarbeiteten Zustand.

Allerdings stellt sich die Frage, welche Einflussfaktoren der einzelnen Methoden zuverlässige Ergebnisse liefern. Abweichungen haben unmittelbaren Einfluss auf den Prozess und sind einer der Gründe, weshalb Korrekturen in der Produktion von Farbtönen notwendig sind.

Im Folgenden beschreiben wir ein Vorgehen, das eine objektive Beurteilung der Methoden zulässt. Dazu erstellen wir um die üblicherweise verwendete Abmischung mit Weiss eine Konzentrationsreihe, bei der der Weiß-Anteil konstant gehalten wird, der Farbmittelanteil in zwei Schritten sowohl zu niedrigeren als auch zu höheren Konzentrationen variiert wird. Daraus ergibt sich eine Konzentrationsreihe von 5 Messpunkten, deren Farbmittelkonzentration bekannt ist. Die Farbstärken der 5 Mischungen werden nun mit den zu vergleichenden Verfahren bestimmt. Die Messergebnisse werden jeweils gegen die eingewogene Konzentration aufgetragen.

In dem folgenden Beispiel eines Blau-Pigmentes wurden folgende Abmischungen erstellt und jeweils mit dem Rakel aufgezogen trocken gemessen (rote Linie) und mit dem Q-Chain® LCM-Mono flüssig gemessen (blaue Linie). Die gemessenen Farbstärken sind in der folgenden Grafik dargestellt:

Zusätzlich sind in der Grafik die Steigungen der Geraden angegeben. Eine Steigung von 1 bedeutet, dass genau der Wert gemessen wird, der der Einwaage entspricht. In dem obigen Beispiel ist die Flüssiglackfarbmessung nahe an dem Sollwert, während die Steigung des Trockenprozesses nur bei 0,59 liegt. Das bedeutet, dass die Konzentrationsabweichung um 41% falsch gemessen wird. Die Folge ist, dass auch jede Einwaage eines Rezeptes oder jede Korrektur falsch ist. Dieser Prozessfehler ist die Ursache für eine Vielzahl von Korrekturen.

Sie wollen wissen, wie es um Ihre eigene Farbstärkebestimmung steht? Dann machen Sie den Test in Ihrem Betrieb.

Die Auswahl des richtigen Algorithmus ist ein weiterer Aspekt, den es zu berücksichtigen gibt. Aus einer ganzen Reihe von Untersuchungen an Mischsystemen wissen wir, dass bestimmte Algorithmen überhaupt keine sinnvollen Ergebnisse liefern. Ausgehend von demselben Spektrum liefern unterschiedliche Berechnungsmethoden sehr stark abweichende Werte. Das Thema ist umfangreich. Wir werden dazu einen weiteren Beitrag schreiben.

Unten können Sie das Tool nach Eingabe Ihrer eMail-Adresse herunterladen.

Sie wollen mehr darüber wissen, wie Sie Korrekturen in Ihrem Betrieb reduzieren können? Dann schreiben Sie uns oder rufen einfach an!

Vermeiden Sie Korrekturen! Vollständig!

Die ISO 787-24 beschreibt die Farbstärke als die Fähigkeit eines Pigmentes, eintretendes Licht zu absorbieren und dabei die Fähigkeit zu haben, zum Beispiel eine weiße Farbe einzufärben oder abzudunkeln, in die es eingearbeitet wird.

In der Praxis wird für ein Buntpigment eine Pasten-Charge in einem definierten Verhältnis mit einem Standard-Weiss gemischt, appliziert und gemessen. Eine Folgecharge wird auf dieselbe definierte Weise bearbeitet. Anschließend werden die Spektren verglichen. So weit, so gut, wären da nicht verschiedene Grundvoraussetzungen und Einflussfaktoren, die einem in der Praxis das Leben schwer machen.

Zum einen sind da die Applikationsmethoden:

  • Rakeln
  • Lackieren
  • Flüssiglackfarbmessung, statisch
  • Flüssiglackfarbmessung, dynamisch

Problematisch bei den ersten beiden Methoden sind das Deckvermögen und der Glanzgrad und aus prozesstechnischer Sicht die Trocknungszeiten. Bei der statischen Flüssiglackfarbmessung, wenn das Material während der Messung ruht, können Adhäsions- oder Antrocknungseffekte die Messergebnisse beeinflussen. Bei allen diesen Verfahren sind Flokkulationseffekte häufige Begleiterschienungen, die die Ergebnisse ebenfalls beeinflussen. Bei der dynamischen Flüssiglackfarbmessung haben diese Effekte zwar keinen großen Einfluss, da es sich aber um eine berührungslose Messung von Material in Bewegung handelt, sind der Messabstand und die Scherung während der Messung konstant zu halten. Wir von ORONTEC haben zwei Messgeräte entwickelt, die die berührungslose Messung flüssiger Filme reproduzierbar und genau ermöglichen.

Zum anderen gibt es auch unterschiedliche Berechnungsmethoden:

  • Vergleich des Wertes im Spektrum bei maximaler Absorption
  • Integraler Vergleich der Fläche unter dem Spektrum ohne Gewichtung
  • Integraler Vergleich der Fläche unter dem Spektrum mit Gewichtung

Ausgehend von exakt gleichen Spektren, können die Unterschiede in den Ergebnissen sehr unterschiedlich sein:

Das Beispiel zeigt, dass nicht alle Methoden bei jedem Verlauf der Spektren gute Ergebnisse liefern.

Während bei dem Aufhellvermögen und der Farbstärke des „Schwarz“ noch ähnliche Werte angezeigt werden, Liefern die integralen Methoden sehr unterschiedliche Werte. Insbesondere bei der Gelbpaste ist die Abweichung sehr erheblich. Mittels Ausmischversuchen wurde bestätigt, dass der gewichtete Algorithmus von ORONTEC genau die Werte liefert, die zu einer kleinen akzeptablen Abweichung führten. Ganz ohne Berücksichtigung der Farbstärkefaktoren hatte eine Nachstellung des Beispielfarbtones mit dem zweiten Satz Mischkomponenten eine Abweichung von dE* = 2,1. Mit Berücksichtigung der Farbstärkefaktoren des gewichteten Algorithmus ist der Farbabstand nur dE*=0,2.

Ein Verfahren, um die Güte der Farbstärkeermittlung zu quantifizieren wird Inhalt des nächsten Blogbeitrags sein.

Die Farbstärke korreliert definitionsgemäß direkt mit der Konzentration eines Farbmittels. Wird die Farbstärke ungenau oder ganz falsch bestimmt, führt das im Ergebnis zu genau den Korrekturen, die ihre „versteckte Fabrik“ ausmachen. Die Methode hat daher einen direkten Einfluss auf den betriebswirtschaftlichen Erfolg ihrer Produktion und Ihres Unternehmens. Wer Farbstärken falsch misst oder falsch gemessene Werte nutzt, verschenkt Geld.

Im nächsten Beitrag stellen wir Ihnen ein einfaches Verfahren vor, wie Sie herausfinden, wie gut Ihre Farbstärkemethode ist.

Nutzen Sie Ihre schlummernden Kapazitäten!

Die „versteckte Fabrik“

Stellen Sie sich vor, sie könnten alle ihre Aufträge in der Fertigung ohne Korrekturen und pünktlich zum festgelegten Termin fertigstellen. Ist das eine Illusion, oder kann das Realität werden?

Wir sind der Meinung, das kann Realität werden. Und wir haben dafür auch konkrete Ansatzpunkte und Beispiele. Für die Umsetzung gilt es, die „versteckte Fabrik“ im eigenen Prozess zu finden.

Der Begriff der versteckten Fabrik wurde seit der Mitte der 80er Jahre genutzt. Seitdem hat sich die Definition einige Male geändert. Daher möchte ich den Begriff kurz definieren, wie er aus Sicht der Prozessoptimierung meist gesehen wird.

Aus Sicht der Prozessoptimierung stellt die „versteckte Fabrik“ das Potenzial dar, das durch nicht wertschöpfende Schritte im etablierten Prozess nicht genutzt werden kann.

Wertschöpfende Schritte sind die Prozessschritte, die dem Produkt im Prozess einen Mehrwert geben. Das heißt, das Produkt wird durch diese Schritte veredelt, und der Abnehmer ist bereit dafür einen höheren Preis zu bezahlen.

Nicht wertschöpfende Prozessschritte sind alle die Tätigkeiten, die wir in unserem etablierten Prozess ausführen, um abweichende Produkteigenschaften in die Spezifikation zu bringen, den Ablauf neu zu ordnen, um geänderte Prioritäten zu berücksichtigen, Anlagen oder Maschinen freizumachen, damit andere Fertigungen durchgeführt werden können und so weiter.

Warum machen wir diese nicht wertschöpfenden Tätigkeiten? Weil wir es mit den vorhandenen Mitteln und Fertigkeiten nicht besser hinbekommen. Das ist weniger Vorwurf als ein Hinweis an welcher Stelle Sie den Eingang finden, um die „Versteckte Fabrik“ zu nutzen. In den folgenden Beiträgen werden wir das Thema am Beispiel der Farbtonkorrektur näher betrachten und konkrete Lösungsansätze für eine Produktivitätsoptimierung bei niedrigen Investitionskosten beschreiben.

Aber schauen wir erst einmal in den Prozess der Lackherstellung:

Die Darstellung zeigt eine Grundauffertigung. Das bedeutet, die Fertigung einer einzelnen Charge enthält vom Rohstoff bis zum gelieferten Produkt alle Produktionsstufen. Innerhalb dieser Prozesskette gibt es eine Fehlerfortpflanzung, die dazu führt, dass die erste Probe, die im Labor kontrolliert wird, eine nicht tolerierbare Abweichung zu den Sollwerten zeigt. Meist finden in den vorherigen Prozessschritten nur unzureichende Kontrollen statt. Das Ergebnis ist ein Prozess, der dem Prinzip „Messen und Korrigieren“ folgt.

Erst an dieser Stelle zeigt sich die Abweichung von einem idealen Prozess. Oft liegt die Anzahl der Korrekturen zwischen 3 und 5 Zyklen und benötigt je Zyklus zwischen zwei Stunden und einen Tag. Genau hier liegt ihre versteckte Fabrik. In der Praxis werden wir oft damit konfrontiert, dass diese Korrekturen am Ende ja notwendig seien, weil Prozesskontrolle vorne im Prozess zu aufwändig, langwierig und teuer ist.

In den folgenden Beiträgen werden wir genauer beleuchten, welche Auswirkungen dieses Vorgehen hat und welche Optionen es gibt, die versteckte Fabrik zu nutzen und zu einem Prinzip „Messen und Steuern“ zu kommen. Den Prozess von Anfang an unter Kontrolle zu haben, ist der Weg, die „Versteckte Fabrik“ zu nutzen.

Sie wollen mehr wissen, dann folgen Sie unserem Blog oder rufen uns an.

ORONTEC bei der 6th ECP – Online Partnering

Internationales & innovatives Networking vom 16. bis 18. Februar 2022

Das ECP findet zum sechsten Mal seit 2017 in ununterbrochener Reihenfolge statt. Zwei Tage lang können wieder kompakt und konzentriert im bewährten Partnering Kontakte geknüpft, Kooperationen eingefädelt und die großen inhaltlichen Herausforderungen der Zukunft diskutiert werden, mit Begleitprogramm: Workshops, Pitches, Panels & Networking.

Erneut treffen sich Mittelstand mit Großunternehmen, Investoren und Dienstleistern zum Business Partnering mit einem attraktiven Begleitprogramm mit Keynote-Vortrag, Pitches, Break-out Sessions, Workshops, Networking und Abschlusspanel. In mehreren Flash-Sessions können sich Teilnehmer wieder in einminütigen Pitches vorstellen und leiten so das informelle Networking ein.

ORONTEC freut sich darauf, als Innovator im Bereich Digitalisierung & Automatisierung und als Experte im Bereich der Farbmetrik & Farbmessung teilzunehmen. Wir nutzen diese Möglichkeit, um innovative Ideen und deren Umsetzungsmöglichkeiten zu diskutieren und so unseren Teil zur Mitgestaltung der Branche beizutragen. Das Networking-Potenzial dieser Veranstaltung ist groß und hat sich für uns bereits in der Vergangenheit bewährt.

Hier geht’s zum Event:


Veranstaltung 6th ECP

 

Unsere Workshops in der Übersicht

Maßgeschneidertes Wissen für unsere Kunden

„Alle Dinge sind schwer, bevor sie leicht werden“, sagte einst der englische Historiker Thomas Fuller. Wir möchten Sie mit unseren Workshops rund um die verschiedensten Themen der Lack- und Farbindustrie dabei unterstützen, auch große Herausforderungen ganz leicht zu meistern. Unsere Experten vermitteln Ihr Fachwissen auf praxisnahe Weise – wahlweise bei Ihnen vor Ort oder per Online-Termin. Sind Sie bereit für eine kurze Übersicht der aktuellen Workshops?

Reklamationen – so gehen Sie gekonnt mit ihnen um

Der Kunde ist König. Doch was machen Sie, wenn der König reklamiert? Mit Werkzeugen und Leitlinien helfen wir Ihnen dabei, optimierte Workflows für diese unangenehme, aber auch unvermeidbare Situation zu entwickeln. So machen Sie aus unzufriedenen Kunden wieder zufriedene Kunden.

Personal – setzen Sie Ihre Mitarbeiter optimal ein

Der Fachpersonalmangel setzt auch der Lackier- und Farbindustrie zu. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das bestehende Personal ideal einsetzen, um dieses zu entlasten. Zudem decken wir Optimierungspotenzial durch Fortbildungen auf, um Ihre Workflows zu verbessern. . Das Ergebnis ist ein Aktionsplan zur Personalentwicklung, optimalen Arbeitsauslastung und verbesserten internen Kommunikation.

Schnelle Auftragsabwicklung – so sind Sie Mitbewerbern immer einen Schritt voraus

Auftragsannahme, Produktion, Auslieferung – wenn in dieser Prozesskette Verzögerungen auftreten, besteht die Gefahr, dass Ihre Kunden zu schnelleren Marktbegleitern wechseln. Setzen Sie keine wertvollen Kundenbeziehungen mehr aufs Spiel. Gemeinsam unterziehen wir jeden Schritt von der Auftragsannahme bis zur fertigen Abwicklung einer kritischen Prüfung, damit Sie den entscheidenden Vorteil auf Ihrer Seite haben..

Digitalisierung für Ihren Einkauf

Stellen Sie sich vor, Ihre Einkaufs- und Entwicklungsabteilung sowie das Produktmanagement arbeiten optimal Hand in Hand, wenn es beispielsweise um Informationen zu Rohstoffen und Lieferanten geht. Denn große Potenziale für verbesserte Workflows liegen in einer Reduzierung der Silos! Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine Verzahnung dieser Abteilungen realisieren können und davon profitieren. Für mehr Übersicht und mehr Erfolg.

How to: Digitalisierung 4.0

Alle reden darüber, doch wie gelingt die Digitalisierung einer Lackfabrik? Wir spüren schlummernde Potenziale auf und erläutern, wie Sie diese freilegen. Ganz egal, ob für Einkauf, Produktion oder Entwicklung – die intelligente Lackfabrik hilft Ihnen, Ihre Effizienz deutlich zu steigern.

Mysterium Farbmetrik? Nicht mit uns!

In diesem Workshop vermitteln wir Ihnen die benötigten Basics , um ein Grundverständnis der Farbmessung zu erlangen. Lernen Sie praxisbezogen und leicht verständlich, wie Sie ein optimales Farbmanagement umsetzen – und das ohne allzu akademische Herangehensweise.

So nutzen Sie Ihre Datenschätze

Daten gelten im digitalen Zeitalter zurecht als das neue Öl. Wir helfen Ihnen, relevante Daten aus Ihrem Unternehmen besser zu verwerten , um wesentliche Prozesse effizienter zu gestalten. Für maximalen Erfolg mit minimalem Aufwand. Dafür vereinen wir 150 Jahre Erfahrung in der Lackentwicklung und IT-Expertise.

Dispergierung optimieren

Die Dispergierung ist nicht ohne Grund der Prozess in der Lackindustrie mit der höchsten Wertschöpfung. In unserem praxisnahen Workshop erfahren Sie, wie Sie die dafür eingesetzten Aggregate optimal nutzen. So erzielen Sie eine ideale Auslastung und profitieren von einer besonders effizienten Rohstoffverwendung, ohne dass dies auf Kosten der Produktqualität geht.

Durchlaufzeiten – nutzen Sie die kostbare Ressource „Zeit“ optimal

Für Unternehmen gilt, Zeit ist Geld. Verschenken Sie also kein bares Geld und entdecken Sie dank unseres Workshops freie Zeitressourcen. Dafür analysieren wir Ihre Durchlaufzeiten und unterstützen Sie in der besseren Ausschöpfung Ihrer bereits vorhandenen oder ungenutzten Potenziale.

Beschleunigen Sie Ihren Lackentwicklungsprozess

Wie meistern Sie den Spagat zwischen einer immer größeren Vielfalt an Rohstoffen auf der einen und immer höheren Kundenanforderungen auf der anderen Seite? In unserem Workshop stellen wir Lösungsstrategien vor, die je nach Ausrichtung vom Kundensupport bis zur Innovationsstrategie reichen. Das Ergebnis: Sie profitieren von einer deutlich beschleunigten Lackentwicklung.

Ein Treffen mit Experten, ein Vortrag, ein Award

… der SURCAR CONGRESS 2021 in Detroit war ein großer Erfolg.

Die SURCAR CONGRESS ist die Veranstaltung für die weltweite Gemeinschaft der Karosserielackierer. Sie fand erstmals 1964 statt und hat sich seitdem von einem zweitägigen Kongress zu einer weltweiten Marke für die Karosserie- und Lackierindustrie mit einem Veranstaltungsportfolio auf der ganzen Welt entwickelt.
Bei SURCAR geht es darum, die Autolackierbranche und die verbundenen Unternehmen dabei zu unterstützen, in Verbindung zu bleiben, neue Kanäle und Märkte zu erschließen und sich über die aktuellsten Trends und Informationen auszutauschen.

Schnell war auch in diesem Jahr klar, dass die Automobilindustrie weiterhin neue Maßstäbe in der Applikationstechnologie setzt. Eines der Kernthemen dieser Konferenz waren z. B. die Brownfield-Projekte, bei denen automatisierte Lackieranlagen in kürzester Zeit von alt auf neu umgebaut werden – und die von immer mehr Unternehmen umgesetzt werden.

Auch der Beitrag von ORONTEC kam auf der SURCAR sehr gut an. Ralph J. Wörheide konnte in seinem Vortrag „Digitalisierung und KI – wie können neue Methoden den Prozess der Autolackierung unterstützen“ eindrucksvoll darstellen, mit welchen Ideen und Maßnahmen ORONTEC neue Wege geht bei

  • dem Einsatz und der Verwendung weiterer Sensorik in Applikationsanlagen
  • der Modellbildung für künstliche Intelligenz durch ORONTEC-Technologien
  • dem Teilen von Daten entlang der gesamten Prozesskette, von den Rohstoffen bis zur Applikation

Sein Vortrag hat dabei nicht nur die Teilnehmer begeistert, sondern ORONTEC auch einen Preis eingebracht, auf den wir ausgesprochen stolz sind: Uns wurde der SURCAR Award for Grand Challenge verliehen. Mit diesem Preis zeichnet SURCAR innovativste Start-ups aus. Oder etablierte Unternehmen, die neue Lösungen für die Autolackierindustrie entwickeln – wie ORONTEC.

 

Was lackierte Bleche alles erzählen können

Kennen Sie das? Zwei identische Panels sind mit demselben Lack beschichtet worden und sehen trotzdem unterschiedlich aus. Das ist mehr als ein ärgerlicher Fehler, denn das Ganze kann sich schnell zu einem wirtschaftlichen Problem ausweiten, weil kein Kunde mit solchen Lackierungsergebnissen zufrieden ist.
Aber warum entstehen diese unterschiedlichen Lackierungsergebnisse? Und was kann man machen, damit so etwas erst gar nicht erst passiert? Wir hätten da eine Idee…

Für die digitale Messung lackierter Bleche und Platten.

Der Q-Chain® Surface Scanner Automatic ist ein Messautomat, der lackierte Panels mithilfe verschiedener Messinstrumente auf unterschiedliche Charakteristika hin untersucht und mit einer integrierten Software statistisch auswertet.
Von einem bestückbaren Magazin aus werden die Panels zur Messstation transportiert und dort vermessen, um danach in das Ausgabemagazin zu gehen.

Mit anderen Worten: Der Q-Chain® Surface Scanner Automatic stellt einen Zusammenhang zwischen dem Erscheinungsbild und Eigenschaften wie z.B. Schichtdicke, Wolkigkeit und Farbintensität nach DIN EN ISO 28199 (2) her.

Modular aufgebaut, vielseitig einsetzbar.

Ein Gerät, viele Ergebnisse: Weil der Q-Chain® Surface Scanner Automatic mit bis zu fünf handelsüblichen Messgeräten betrieben werden kann, erhält man konkrete Aussagen über die untersuchten Charakteristika des Lackes und deren Zusammenhang.
Auf Grund dieser Auswertung können Sie dann exakt Toleranzen und Bereiche definieren, damit die Lackierung immer das gewünschte Ergebnis erzielt.

Hier können Sie mehr Infos zum Q-Chain® Surface Scanner Automatic bekommen:

 

Das Fraunhofer-Institut, der PolyShear Prototyp und ORONTEC

Wenn man die höchsten Ansprüche an Forschung und Wissenschaft stellt, landet man, eher früher als später, bei den Fraunhofer Instituten, wo anwendungsorientierte Forschungen zum unmittelbaren Nutzen für Unternehmen durchgeführt werden.

Hier wurde auch, im Auftrag eines namhaften Auto- und eines namhaften Lackherstellers, die „PolyShear“-Prüfringleitung entwickelt, die die Scherbeanspruchung eines Lacks im Labormaßstab simulieren kann und so eine Prognose darüber liefert, ob das geprüfte Lacksystem für eine bestimmte Ringleitung geeignet ist.

Die Prüfringleitung des Fraunhofer IFAM

In der Prüfringleitung der Lacktechnik-Experten des Fraunhofer-Instituts wird der Lack trotz der kurzen Wege genauso stark belastet wie später im praktischen Betrieb. Durch diese kreisförmige Testanlage kann das Lacksystem kontinuierlich bzw. im Stich gefahren werden. Eine Temperierung der Ringleitung ist bis 40 °Celsius möglich und während der Belastung können online Temperatur, Druck, Fließgeschwindigkeit und Scherrate an unterschiedlichen Stellen gemessen und dokumentiert werden. So lassen sich z. B. auch Viskositätsveränderungen infolge einer neuen Lack-Charge oder durch zu langes Umpumpen in der Ringleitung direkt messen. Und obwohl die Prüfringleitung mit nur einem Liter Lack auskommt, unterzieht sie das Material gemäß der Prüfvorschrift einer Scherung und erfüllt somit die Funktion einer kompletten Ringleitungsanlage.

Vom Prototypen zum Produkt – dank ORONTEC

Nachdem die Fraunhofer Gesellschaft dieses Prüfsystem hat patentieren lassen, suchten sie für die weitere Verwertung einen kompetenten Partner. Dieser sollte die „PolyShear“-Prüfringleitung zur Serienreife weiterentwickeln und sie anschließend produzieren und vertreiben. Und genau hier kam ORONTEC ins Spiel.

Als führender Anbieter digitaler Systemlösungen für Messmethoden in der
Lack- und Farbenindustrie besitzt ORONTEC das nötige Fachwissen, die Erfahrung und das Netzwerk, um aus einem vielversprechenden Prototypen ein erfolgreiches Produkt zu entwickeln.
Das Ergebnis: der Q-CHAIN ® POLYSHEAR, die innovative Prüfringleitung, in der das Know-how des Fraunhofer-Instituts und die Expertise von ORONTEC optimal kombiniert werden.

Wenn Sie mehr Infos zum Q-CHAIN ® POLYSHEAR benötigen:

 

MagnoMeter™ XRS

Wie sich Fehler bei der Partikelcharakterisierung vermeiden lassen.

Unter Partikeln gibt es nur eineiige Zwillinge – könnte man glauben, wenn man sich die traditionellen Verfahren zur Partikelcharakterisierung und Oberflächenanalyse von Dispersionen so anschaut. Denn diese Messungen gehen davon aus, dass alle Partikel grundsätzlich kugelförmig und glatt sind – was in den meisten industriellen Materialien allerdings nur selten der Fall ist. Eine weitere Annahme ist, dass die Partikel immer einheitlich und homogen sind – was auch nicht immer zutrifft.

Durch diese fehlerhaften Annahmen kann die gemessene Partikelgröße – und damit auch der berechnete Oberflächenwert – irreführend sein. Und das führt zu Folgefehlern bei der späteren Anwendung und Nutzung.

So gelingt die optimale Oberflächenbestimmung

Solche ärgerlichen und kostspieligen Fehler kann man leicht verhindern, wenn man für die Partikelcharakterisierung ein Gerät nutzt, das mit NMR-Technik arbeitet und deshalb keine Annahmen über die Partikelgröße oder -form macht – wie den von ORONTEC in Deutschland vertriebenen MagnoMeter XRS, der in vielen unterschiedlichen Arbeitsbereichen erstklassige Ergebnisse liefert.

Ob in der Forschung oder der Entwicklung, ob für die Qualitätskontrolle oder -sicherung oder für Prozesskontroll-Labore: Der MagnoMeter XRS ist ein effektives und vor allem vielseitiges Werkzeug. Es unterstützt nicht nur bei der Qualitätskontrolle von eingehenden Rohstoffen, sondern kann auch problemlos für die Überwachung des Zwischenstufen-Herstellungsprozesses, die Qualitätssicherung der Endprodukte und die Bestimmung der Haltbarkeit eingesetzt werden.

Ein kleines Gerät mit großen Vorteilen.

Wer bei der Oberflächenbestimmung auf Nummer sicher gehen möchte, findet im MagnoMeter XRS den perfekten Helfer – vor allem, weil das Gerät nicht nur verlässliche Ergebnisse liefert, sondern auch noch ausgesprochen unkompliziert in der Handhabung ist:

  • Eine Probenvorbereitung ist nicht nötig: Alle technisch relevanten und branchenrelevanten Konzentrationen können direkt unverdünnt vermessen werden.
  • Die Messung erfolgt quasi in Echtzeit. Je nach Probe liegt das Ergebnis in einer Sekunde vor, spätestens aber nach zwei Minuten.
  • Das Gerät benötigt nur einen sehr geringen Platzbedarf auf dem Labortisch, es gibt viele Konfigurationsmöglichkeiten von MagnoPod™ und Steuermodul.

Wenn Sie von weiteren Tipps und Infos rund um das Thema „Messmethoden in der Lack- und Farbenindustrie“ profitieren möchten, schauen Sie einfach in unseren Newsletter. Oder kommen Sie wieder auf unserer Homepage vorbei: In unserem Blog berichten wir in regelmäßigen Abständen über innovative Lösungsvorschläge, die bestimmt auch für Ihr Unternehmen interessant sein dürften.